Wanderwoche 2017 Chiemgau

wanderwoche

Wanderwoche 2017 im Chiemgauer Seenland

Am Montag, den 11.September, starteten wir mit unseren neuen Reiseleitern Fritz Pilger und Adolf Fröhner zu unserer diesjährigen Wanderwoche. Über Augsburg, München und Wasserburg ging die Fahrt nach Obing am See, wo wir im Hotel Seeblick unser Standquartier bezogen. Nach der langen Fahrt tat ein Spaziergang auf dem Skulpturenweg um den Obinger See allen gut, auch wenn wir unterwegs schon von den ersten Regentropfen begrüßt wurden.
Die erste größere Wanderung führte am Dienstag von Obing über Pitthart nach Amerang. Auch bei dieser Wanderung verschonte der Regen die Wanderer nicht, doch zum Rundgang durch das Bauernhofmuseum in Amerang klarte der Himmel zum Glück wieder auf.
Am Mittwoch stand die längste Burganlage der Welt in Burghausen an der Salzach auf dem Programm. Nach dem Rundgang durch die Burg teilte sich unsere Gruppe auf. Während die einen sich der Altstadt widmeten und eine kurze Wanderung entlang der Salzach auf österreichischer Seite unternahmen, wanderte der andere Teil der Gruppe hinauf zur Wallfahrtskirche Marienberg und wieder zurück nach Burghausen, wo sie am Bus bereits mit einem Gläschen Wein erwartet wurde.
Nach einem wie immer sehr guten dreigängigen Menu im Hotel gab es einen unterhaltsamen Abend mit Musik und Tanz. Alleinunterhalter Erwin traf genau den richtigen Ton, sodass sogar fremde Hotelgäste mit uns das Tanzbein schwangen und lauthals mitsangen.
Nach diesem Abend war es den meisten Recht, dass die Fahrt am Donnerstag nach Wasserburg ging, wo wir eine interessante Stadtführung genießen durften. Nach einer kurzen Mittagspause war eine Wanderung entlang des Inns geplant. Leider wurden wir aber bereits nach wenigen Kilometern von einem Erdrutsch, der den Wanderweg blockierte, und plötzlich einsetzendem strömenden Regen aufgehalten. Notgedrungen kehrten wir wieder um und suchten bei Kaffee und Kuchen  in Wasserburg Schutz.
Zum ersten Mal in dieser Woche begrüßte uns am Freitag strahlender Sonnenschein.
Genau das richtige Wetter zur Fahrt auf die Kampenwand. Nach gemeinsamer Fahrt mit der Gondelbahn hinauf zur Sonnenalm teilten sich unsere Wege. Nur zwei Wanderer machten sich auf den langen Weg über die Dalsenalm und den Klausgraben zurück zur Talstation. Eine größere Gruppe nahm den kürzeren Weg über die Steinlingalm und die Schlechtenbergeralm hinab ins Tal. Die größte Gruppe genoss das wunderschöne Wetter und die herrliche Aussicht auf den Chiemsee und das ganze Chiemgau vom Panoramaweg unterhalb des Kampenwandgipfels aus. Allein unser Busfahrer Bruno machte sich auf den Weg zum Gipfel der Kampenwand, war aber rechtzeitig zurück, um uns sicher wie immer zurück zu unserer Unterkunft zu bringen.
Leider hielt sich das gute Wetter nicht und der Samstagmorgen begrüßte uns mit kräftigem Dauerregen. Statt der geplanten Wanderung vom Kloster Seeon zum Kloster Baumburg brachte uns Bruno mit dem Bus nach Altötting. Hier konnten wir trotz des Regens die Wallfahrtsstätten besichtigen, an Gottesdiensten teilnehmen und natürlich auch zünftig einkehren. Besonders beeindruckend fanden viele von uns das Jerusalem Panorama „Kreuzigung Christi“, ein riesiges Gemälde von rund 1200 m² Fläche, das dem Besucher das Gefühl des Im-Bild-Seins vermittelt und ihn zum unmittelbaren Zeugen der dargestellten biblischen Erzählung werden lässt.
Auf der Heimfahrt besuchten wir dann aber doch auch noch Kloster Seeon und den Klostermarkt, bevor es zurück ins Hotel zu einem opulenten viergängigen Abschiedsmenue ging.
Am nächsten Morgen hieß es Abschied zu nehmen von Obing und unseren Gastgebern, die uns so vorzüglich bewirtet und untergebracht hatten. Die Rückfahrt führte zuerst zum Kloster Benediktbeuren, wo wir unsere Mittagsrast hielten. Daneben gab es die Möglichkeit Kirche, Kloster und den gerade stattfindenden Textilmarkt im Klosterhof zu besuchen. Weiter ging die Fahrt über Landsberg am Lech nach Ummendorf. Hier fand die Wanderwoche im Bräuhaus einen schönen Abschluss und schließlich kamen wir am Abend wieder wohlbehalten in unserem Heimatstädtchen Munderkingen an.