Wanderwoche im Bayerischen Wald

Gruppenbild 3Am Dienstag, den 9. September 2014, starteten wir mit dem Bus zu unserer Wanderwoche in den Bayer. Wald. Über Ulm , Augsburg und Kehlheim ging es nach Regensburg. Hier konnten die Teilnehmer bei einem zweistündigen Aufenthalt die Stadt auf eigene Faust erkunden oder für das leibliche Wohl etwas tun. Anschließend fuhren wir über Cham und Bad Kötzting zu unserem Standquartier in Rimbach, am Fuße des Hohen Bogen.

Am nächsten Morgen brachte uns der Bus hoch zum Großen Arbersee (938m). Zu Fuß umrundeten wir den See. Anschließend stiegen wir  bis zum 1017 m hoch gelegenen Steinschachtenhang um dann auf breiten und bequemen Forstwegen nach Regenhütte abzusteigen. Die Rückfahrt erfolgte über Bayerisch Eisenstein, wo einige noch kurz über die Grenze nach Tschechien gingen.

Am Donnerstagmorgen fuhren wir bei Wolken verhangenem Himmel nach Passau. Dort nahmen wir „beschirmt“ an einer Führung durch die Altstadt der geschichtsträchtigen Dreiflüsse-Stadt teil und bewunderten die prächtigen, barocken Bauten, welche fast ausschließlich von italienischen Künstlern erbaut wurden. Eine Besichtigung des Doms war leider nicht möglich, da ein Orgelkonzert stattfand. Bei einer Schiffsrundfahrt auf der Donau und dem Inn konnten wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt vom Wasser aus noch bewundern. 

Am darauffolgenden Tag ließen wir uns von Lohberghütte aus mit der Kleinen Arberseebahn zum Kleinen Arbersee hochbringen. Noch einigermaßen trocken wanderten wir auf dem malerischen Seerundweg um den See mit seinen schwimmenden Inseln. Danach erfolgte bei einsetzendem Regen mit der Bahn die Rückfahrt und der Bus brachte uns nach Bodenmais. Inzwischen war der Regen so stark, dass die vorgesehene Wanderung zu den Rißloch-Wasserfällen buchstäblich ins Wasser fiel. Als Ersatz wurde das Glasparadies Joska besucht und viele kamen mit Tragtaschen beladen wieder zum Bus zurück.

Am Samstagmorgen zogen wir vom Hotel aus los und wanderten zur Ruine Lichtenegg. Leider ließ die Wegbeschilderung manchmal zu wünschen übrig, so dass der eine oder andere Haken geschlagen wurde, was mit einem kleinen „Hakenschnaps“ gesühnt wurde. Rechtzeitig zur Mittagsrast erreichten wir die Burg, wo im Sommer Freilichtspiele aufgeführt werden. Die Aussicht vom Turm war allerdings sehr mäßig.  Frisch gestärkt stiegen wir auf teilweise steilen Pfaden ab nach Rimbach.

Für den Sonntag war der Falkensteiner Panoramaweg vorgesehen. Bei Regen und tief hängenden Wolken erreichten wir das Städtchen Falkenstein. Die Burg war nur schemenhaft im Dunst zu erkennen. Aber mit Regenponchos und Schirmen bewaffnet wanderten wir durch den Felsenpark und stiegen zur Burg hoch. Die Aussicht war jedoch gleich Null. So fiel auch die geplante weitere Wanderung dem Regen zum Opfer. Als Alternative besuchten wir das Glasdorf Arnbruck und bewunderten dort die weitläufige und interessante Ausstellung von Glaskunstwerken aller Art. Auch konnte man dem Glasbläser bei seiner Arbeit zuschauen.

Am Montag hieß es Abschied nehmen von unserem gastlichen Haus, wo wir bestens untergebracht und verpflegt wurden. Die Heimfahrt erfolgte über die Stadt Regen und München, wo wir auf dem Nockherberg beim Paulaner die Mittagsrast einlegten. Unser Busfahrer Bruno brachte uns dann wieder wohlbehalten nach Hause.