Trotz des anfangs regnerischen Wetters starteten am vergangenenMittwoch 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur diesjährigen Fahrt ins Blaue des Schwäbischen Albvereins Munderkingen.
Das Ziel der Fahrt, das wie immer bis kurz vor der Ankunft geheim blieb, war diesmal Plochingen, die Stadt, in der am 13. August 1888 der Schwäbische Albverein von Vertretern mehrerer Verschönerungsvereine gegründet wurde und in der bereits 1901 Gustav Ströhmfeld, der „Vater der Wegearbeit“, die verschiedenen Wegzeichen festlegte, die heute noch für das ganze Wegenetz des Schwäbischen Albvereins mit einer Länge von 19000 km gültig sind.
Bei zwei Führungen unterschiedlicher Länge erfuhren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen viel Interessantes über das bis dahin den meisten eher unbekannte Plochingen. Besonders faszinierte alle die Hundertwasser – Wohnanlage.

Nach einem sehr guten Mittagessen in „Staigers Bären“ trennten sich die
Wege der Mitreisenden. Eine Gruppe wanderte hinauf zum ältesten
Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins, um von dort aus den Blick
über das Neckartal schweifen zu lassen, während die zweite Gruppe
einen längeren Spaziergang entlang des Neckars zur Filsmündung und
weiter durch das ehemalige Gartenschaugelände zur Einkehr mit Kaffee
und Kuchen im „Steiner am Fluss“ machte.
Pünktlich um 16:30 Uhr trafen sich beide Gruppen wieder zur Heimfahrtnach Munderkingen, wo ein erlebnisreicher Tag seinen Abschluss fand.
